Baubeschrieb Terrassenhäuser "Im Hang", Haldenstrasse 14a, 14b, 16, 18, 20, 8267 Berlingen

 

Planunterlagen:

In Ergänzung zu den vertraglichen Planunterlagen wird festgehalten, dass kleinere Details wie z. B. Anordnungen der Duschen, Geräte (WM/TU), sowie geringfügige Verschiebungen der

Raumaufteilungen im Rahmen der Ausführungsplanung noch kostenneutral optimiert werden können.

 

Vorschriften:

Die Ausführungen müssen in jedem Fall den örtlichen Vorschriften der Baupolizei, Feuerpolizei und anderen Amtsstellen entsprechend ausgeführt werden.

Schutzraum ist vorhanden.

Wärmeschutz gemäss SIA Norm 180 und kantonalem Energiegesetz.

Schallschutz gemäss SIA Norm 181.

 

Baubeschrieb nach BKP

BKP 2 Gebäude

BKP 201 Baugrubenaushub nach Aushubplan des Ingenieurs

Sämtliche Aushubarbeiten inkl. Abfuhr von überschüssigem Material auf Unternehmerdeponie und Teildeponie des wieder verwendbaren Materials auf der Baustelle für Terrainauffüllung und Hinterfüllungen.

 

BKP 211 Baumeisterarbeiten

Gemäss statischen Berechnungen und nach Angabe des Bauingenieurs. 

Baustelleneinrichtung:

Sämtliche Plätze, Maschinen, Geräte, Unterkünfte und ein Magazin, eventuell ein Bürocontainer für alle notwendigen Installationen, sowie Abschrankungen, welche für die fachgerechte Durchführung der Arbeiten notwendig sind. Installation, Abschrankungen und Zu- und Abfahrten nach Absprache mit Bau- / Verkehrspolizei, sowie Tiefbauamt und Werke.

Gerüste: 

Alle Fassaden- bzw. Schutzgerüste für die Roh- und Fertigstellungsarbeiten inkl. den notwendigen Verkleidungen jeweils nach den derzeit gültigen SUVA Vorschriften und den SIA-Normen.

Baumeisteraushub: 

Aushub von Vertiefungen (Fundamente, Kanalisationsleitungen usw.) ab Kote Baugrubenaushub oder ab Oberkante Terrain. Deponie auf der Baustelle.

Kanalisation: 

Liefern und Verlegen von Leitungen und Schächten gemäss Richtlinien und Gemeindevorschriften. 

Beton- und Stahlbetonarbeiten: 

Dimensionierungen gemäss Angaben des Bauingenieurs und dessen statischen Berechnungen. 

Kellergeschoss/Tiefgarage/Brüstungswände: 

Wände und Decken in Stahlbeton, Schalung Typ 2 sichtbar. Innenwände in Stahlbeton, Schalung Typ 2 sichtbar oder Kalksandstein, Industriesicht gemauert. Bodenplatte inkl. Fundamentverstärkungen, auf Magerbeton, Oberfläche in Monobeton.

Wohngeschosse: 

Fassadenmauerwerk als Einsteinmauerwerk Backstein zur Aufnahme einer Aussenwärmedämmung. Innen- und Aussenwände in Backstein oder Stahlbeton gemäss Anforderungen Ingenieur, mit geeigneter horizontaler Trennschicht oben und unten. 

Treppenhaus/Aussentreppe:

Treppenläufe in Stahlbeton, eventuell vorfabriziert. Erdbebensicherheit gemäss den behördlichen Vorschriften.

Nebenarbeiten:

Sämtliche notwendigen übrigen Arbeiten, wie Einmauern von Aussparungen, Versetzarbeiten und von provisorischen Anschlüssen. Sämtliche notwendigen Bohrarbeiten durch Wände und Decken in Beton oder Mauerwerk für die gesamten Installationen gemäss den jeweiligen Fachplanern. Grosse Aussparungen werden eingelegt.

 

BKP 221.1 Fenster aus Holz / Metall

Fenster, Fenstertüren, sowie Schiebefenster in Holz/Metall, mit umlaufender Gummidichtung, 3-fach Wärmeschutzverglasung, Wetterschenkel in Leichtmetall, pro Raum mindestens 1 Drehkippbeschlag. U-Wert nach Energienachweis. Farbe nach Farbkonzept.

 

BKP 221.6 Garagentor 

Kipptor, Füllung Gitter, Farbe nach Farbkonzept, Motorantrieb mit Handsender.

 

BKP 221.6 Hauseingangstüren/Nebeneingangstüren 

1-flüglig, Türblatt gedämmt und mit wasserfest verleimtem Deckbelag (MDF). Drückergarnitur mit Sicherheitslangschild und Spion. Farbe nach Farbkonzept.

 

BKP 222 Spenglerarbeiten 

Sichtbare Rinnen, Ablaufrohre, Winkel- und Einlaufbleche, Ort- und Stirnbleche, Dunst-, Ablufteinfassungen in handelsüblichen Blechen wie Uginox.

 

BKP 224 Bedachungsarbeiten Flachdach 

Dach nicht begehbar:

Flachdach Ausbildung als kompaktes Warmdach.
Dampfsperre als Polymerbitumenbahn, einlagig. Wärmedämmung aus Polyurethan, Platten gefalzt Alu-kaschiert, Dicke der Dämmung gemäss Energienachweis. Dachabdichtung aus Polymerbitumenbahn, zweilagig, vollflächig aufgeschweisst. Schutzvlies und extensive Begrünung und oder Kies.

 

Terrassen begehbar:

Aufbau dito Hauptdach, jedoch mit Gefällsdämmung.
Bodenbelag in Zementplatten 40 cm/40 cm, in Split verlegt.

 

BKP 226 Fassadenputze 

Verputzte Aussenwärmedämmung mit Dämmplatten EPS oder Steinwolle (Unterterrainbereich mit XPS) nach Angaben Bauphysiker, geklebt, Glasfasergewebe eingebettet, Farbe gemäss Farbkonzept Architekt.

 

BKP 227 Äussere Oberflächenbehandlungen

Brüstungswände aus Beton in Schalungstyp 2, Überterrain lasiert. Fassadenfarbe in BKP 226 enthalten.

 

BKP 228 Äussere Abschlüsse, Sonnenschutz 

Verbundrafflamellenstoren aus Aluminium oder gleichwertig, Standard-Farbton einbrennlackiert, Bedienung elektrisch. Eine horizontale Sonnenstore elektrisch bedient im Bereich Wohnen.

 

BKP 23 Elektroanlagen

Basis: nach separatem Elektroprojekt 

Zählerverteilung und Unterverteilung: 

Das EW erstellt die Zuleitung bis zur Übergabestelle (Hausanschlusskasten). Lieferung, Montage und Anschluss von Unterverteilungen pro Wohneinheit. Die Unterverteilungen enthalten die notwendigen Sicherungs- und Fehlerstromschutzschalter.

 

Apparate Starkstrom: 

Hauptverteilung: 

Lieferung, Montage und Anschluss einer Hauptverteilung, mit Zählerplätze und entsprechenden Sicherungs- und Fehlerstromschutz- und Regelautomaten für die allgemeinen Raumzonen. Verdrahtet und geprüft nach den örtlichen EW-Vorschriften. Zuleitung bis Hauptverteilung: 

Die Zuleitung wird ab Verteilkabine EW bis zum Standort des HAK ins Haus geführt. 

 

Erdungen:

Erstellen der Fundamenterdung des Potentialausgleichs für ausgedehnte metallische Gebäudeteile nach den gültigen technischen Normen und Vorschriften. 

 

Autoeinstellhalle und Kellerräume: 

Installation einer Beleuchtung mittels einfachen FL-Armaturen, gemäss separatem Elektroprojekt.

Gang: Lichtschalter mit Steckdose.

Kellerräume: Lichtschalter mit Steckdose und eine separate 3-fach Steckdose.

Installationsräume: Lichtschalter mit Steckdose.

Sämtliche benötigten Installationen für Heizungs-, Lüftungs- & Sanitäranlagen: Sämtliche Installationen sind sichtbar montiert, auf Putz geführt. 

 

Wohnungen: 

Eingang: Einbauleuchten, Lichtschalter mit Steckdose.

Küche: Einbauleuchten, drei 3-fach Steckdosen für Küchengeräte, Anschlüsse für Küchenapparate gemäss Küchenbeschrieb.

Wohnen/Essen: Deckenanschluss, Lichtschalter mit Steckdose, drei 3-fach Steckdosen, wovon ein Ausgang geschaltet ist. Eine Multimediadose.

Zimmer: Deckenanschluss, Lichtschalter mit Steckdose, drei 3-fach Steckdosen, eine Multimediadose.

Nasszellen: Einbauleuchten, Lichtschalter mit Steckdose, Spiegelschrank mit Beleuchtung und Steckdose.

Waschen/Haushaltsraum: Deckenanschluss, Lichtschalter mit Steckdose. Anschluss für Waschmaschine und Tumbler. Zwei 3-fach Steckdosen.

Terrasse: Einbauleuchten, zwei Aussensteckdosen 1-fach mit Spritzschutz.

Sämtliche Installationen sind unter Putz geführt. 

 

Schwachstromanlagen: 

Multimediadose (Telefon und TV) gemäss obigem Beschrieb. Das Telefon-/TV- und Radioempfangssignal wird ab dem Netzbetreiber auf die Verteilkästen in die Wohneinheiten geführt und auf die entsprechenden Dosen geschaltet.

 

Sonnerie: Sonnerieanlage mit Taster bei der Eingangstür. 

 

BKP 24 Heizungs- und Lüftungsanlagen 

Basis: nach separatem Heizungsprojekt.

Wärmeerzeugung: 

Alle Installationen gemäss den heute gültigen Normen und Vorschriften.

Wärmeerzeugung mit Erdsonden-Wärmepumpen, im Gebäude installiert. Inklusive benötigte Kanäle, Rohre und Heizverteiler pro Wohnung. 

Wärmeverteilung im Haus:

 

Die Raumheizung erfolgt mittels Niedertemperatur-Bodenheizung. Für die Bodenheizung werden 100 % diffusionsdichte Metallplastrohre verwendet, um Sauerstoffaufnahme im Heizsystem zu vermeiden.

 

Vor den Fenstern werden Randzonen verlegt, um die Oberflächentemperatur örtlich zu erhöhen.

 

Die Raumregulierung erfolgt mit mechanischen oder elektrischen Raumthermostaten in den Zimmern nach Wahl des Unternehmers. Sämtliche Leitungen werden gegen Wärmeverlust nach kantonaler Energievorschrift gedämmt. 

 

Folgende Räume sind beheizt:

Küche, Wohnen, Essen: 20° C

Schlafräume: 20° C

Nasszellen: 22° C

Korridor, Hauswirtschaftsraum: 20° C

Übrige Räume: unbeheizt.

 

BKP 244 Lüftungsanlagen 

Basis: gemäss separatem Lüftungsprojekt.

Tiefgarage:

DieTiefgarage wird mechanisch entlüftet über Erdregister und Säulenregenhut geführt. Die Aussenluft wird natürlich über Gittertor und Gitterfenster der Tiefgarage zugeführt. Es wird keine CO-Messanlage / Überwachung installiert. 

 

Keller:

Kellerzuluft ab Fassade in entsprechende Räume geführt.

Kellerabluft der gefangenen Räume erfolgt mit Einzelraumventilatoren.

 

Komfortlüftung:

Die Ausführung erfolgt nach den behördlichen Vorschriften. Die Abluft wird in den Nasszellen an Decke abgesaugt und mit Rohren den KWL-Geräten je Wohnung zugeführt. Diese fördern die Luft «aufbereitet» in die Wohn- und Schlafräume. Die verbrauchte Luft wird in den Nasszellen und im Küchenbereich abgezogen und zum KWL-Gerät geführt. Die Aussenluft wird via Säulenhüte oder Wetterschutzgitter an der Fassade angesaugt. Die Fortluft wird via Säulenhüte oder Wetterschutzgitter abgeführt. Teilweise Erdregister für Aussenluft und Fortluft.

Die Anlage wird über ein Fernbedienungspanel geregelt.

 

BKP 25 Sanitäre Anlagen:

Basis: Nach separatem Sanitärprojekt.

Apparateliste: Nach separater Apparateliste.

 

Sanitäre Installationen: 

Apparate

Alle Apparate im mittleren Standard, Farbton weiss. Produkteangaben bezeichnen den Qualitätsstandard. Montage mit Körperschalldämmung. Waschmaschine und Tumbler inklusive.

Nasszellen:

Wand-Klosett-Anlage, Bade- und Duschwanne, Waschtisch, Spiegelschrank und Armaturen gemäss Sanitärapparateliste.

Waschen und Haushaltsraum: 

Anschlussgarnitur für Spültrog. 

Küche:

Anschlussgarnitur für Geschirrspüler.

Hauszuleitung:

Ab Hauswasserleitung auf Wasserverteilbatterie geführt. Wasserverteilbatterie aus Chromstahlrohren im Presssystem, Tropfwasserschale.

 

Kalt-/Warmwasser: 

Leitungsnetz inkl. Verteilbatterie aus nicht rostendem Stahl mit rückspülbarem Feinfilter. Ausführung der Apparateanschlüsse aus Pressfittingsystem und Sanipex-System VPE (Rohr in Rohr), inkl. allen Fittings-, Dichtungs- und Befestigungsmaterialien.

Warmwasseraufbereitungen mit zentralem Boiler im Installationsraum. Installieren von frostsicheren Gartenschlauchanschlüssen pro Wohneinheit ein Stück.

Abwasser:

Abwasserleitungen von den Apparaten bis zu den Fallsträngen mit PE-Kunststoffrohren. Fallstränge in PE-Rohren, inkl. der erforderlichen Entlüftungen. 

 

Dämmungen von Sanitärleitungen:

Dämmen sämtlicher sichtbar verlegten Kalt- und Warmwasserleitungen mit Polyuretanschalen bzw. Mineralwollschalen mit Ummantelung und Manschettenabschlüssen, nach Erfordernis. Umwicklungen der Rohre resp. Schläuche bis Einbau in Schächten.

 

BKP 258 Kücheneinrichtungen

Basis: Nach separatem Küchenprojekt 

Budget: Fr. 35‘000.00.

Fronten in Spritzlack, Abstellflächen in Granit bis Preisklasse 3 mit Ausschnitt für Koch- und Spülzentrum. Kühlschrank mit Tiefkühlfach. Glaskeramikkochfeld, Dampfabzug Umluft mit Beleuchtung, Backofen, Steamer, Geschirrspüler, Spülelement in Chromstahl, von unten eingebaut. Einlochmischbatterie Typ KWC Domo oder gleichwertig.

 

BKP 261 Transportanlagen

Personenaufzüge rollstuhlgängig, Antrieb elektromechanisch ohne Maschinenraum. Kabinenausbau im normalen Standard, Handlauf und Spiegel, Wände mit Hartplatten, Decke in Edelstahl geschliffen, Kabinenboden mit Kunststoffbelag. Teleskopschiebetüren und Liftzargen in Stahlblech grundiert, zum Streichen.

 

BKP 271 Gipserarbeiten 

Wände Wohnungen: 

Grundputz auf Zement-Kalk-Basis in allen Nassräumen, zur Aufnahme von Wandplatten oder Weissputz Q2 gestrichen. Gipsgrundputz auf allen Wänden aus Beton oder Backstein in den Wohngeschossen und Weissputz Q2 gestrichen, inkl. notwendiger Haftbrücke als Verbesserung der Haftung zwischen Untergrund und Putzauftrag. 

Decken:

 

Weissputz Q2 gestrichen.

Vorhangschiene VS 57 in Weissputz eingelassen, Raumbreit, zwei Schienen für Tag- oder Nachtvorhang in den Schlafzimmern, in den übrigen Wohnräumen und Küche nur eine

Vorhangschiene.

 

BKP 272 Metallbauarbeiten

Metallbaufertigteile: 

Briefkastenanlage gemäss Vorschriften, Alu farblos eloxiert.

Norm-Lichtschachtgitter, feuerverzinkt.

 

Allgemeine Metallbauarbeiten: 

Aussentreppenanlage: Handlauf in Chromstahl.
Terrassengeländer: Metallpfosten einbrennlackiert mit Glasfüllung nach Farbkonzept.

 

BKP 273 Schreinerarbeiten

Innentüren aus Holz:

Blockfuttertüren, stumpf einschlagendes Röhrenspantürblatt, Falzdichtungen seitlich und oben, zum Streichen. Schloss mit Drückergarnitur in Leichtmetall, Zifferschlüssel.

Allgemeine Schreinerarbeiten:

Fenstersimsen aus Holz MDF gestrichen. Mit Schattenfuge montiert, leicht vorstehend. Schiebetür zwischen Bad- und Ankleidezimmer/Dispo. 

Garderoben und Wandschränke: 

Budget pro Wohneinheit, Fr. 7’000.00.

 

BKP 275 Schliessanlage

Sicherheits-Schliessanlage (z.B. Kaba-Star), Total 5 Schlüssel für Hauseingangstüre, Garagentüre, Kellertüre, Lift und Briefkasten. 

 

BKP 281 Bodenbeläge 

Monobeton: 

Autohalle in Monobeton. 

Terrassenflächen: Zementplatten 40 cm/40 cm/4 cm.

 

Unterlagsboden:

Trittschalldämmung

 

Unterlagsboden zur Aufnahme von Bodenbelägen, inkl. Randdämmstreifen zur Trennung

 

an Wände und Türrahmen.

 

Boden- und Wandbeläge, Plattenarbeiten:

Alle folgenden Plattenbeläge sind als Budgetpreise netto, fertig verlegt, inkl. Sockel Fr. 130.00 pro m2, im Leistungsumfang enthalten. Keramische Bodenplatten und Sockel in allen Nasszellen, sowie in Wasch- und Haushaltsraum. Keramische Wandplatten in allen Nasszellen im Spritzbereich raumhoch gerechnet, sonst brüstungshoch bis 1.40m. Fr.125.00 pro m2.


Bodenbeläge aus Holz:
 
Alle folgenden Bodenbeläge aus Holz sind als Budgetpreise netto, fertig verlegt, inkl. Sockel Fr. 135.00 pro m2, im Leistungsumfang enthalten. Wohnen/Essen, Küche, Gang und Schlafzimmer/Ankleide.

 

BKP 285 Malerarbeiten

Kellerräume und Autohalle:

Dispersionsanstrich auf Beton- und Kalksandsteinwänden,

Farbton generell weiss.

 

Wohngeschosse:

Dispersionsanstrich auf Wandabrieb und Weissputzdecken. Kunstharzanstrich auf Türzargen und Türblätter, wo erforderlich.

 

BKP 286 Bauaustrocknung

Aufwendungen während der Austrocknungsphase, sofern nötig.

 

BKP 287 Baureinigung

Grobreinigung während des Baus bis Bezug.

Schlussreinigung aller Räumlichkeiten für Gebäudeübergabe.

 

BKP 29 Honorare

Sämtliche Honorare für die Ausführung gemäss Vertragsplänen und Baubeschrieb sind inbegriffen.

 

BKP 4 Umgebung

BKP 421 Gärtnerarbeiten

Erstellen der Humus- und Feinplanie für Rasen/Blumenwiese. Ansaat, Bewässerung der Rasenfläche bis und mit 1. Schnitt. Pflanzen, Sträucher und Bäume gemäss Pflanzkonzept Umgebungsplan. Geröllschüttung entlang der Hausfassade. Erstellen der Zugangswege, Terrassen und Sitzplätze mit Zementplatten, Farbton grau, inkl. Unterbau. Erstellen der Garageneinfahrten und Besucherparkplätze in Asphalt.  

 

Allgemeine Bestimmungen zum Baubeschrieb                 

Abwicklung von Eigenleistungen, Rohbauänderungen, Käuferausbauten

 

Eigenleistungen

Eigenleistungen durch den Käufer werden wegen Werkvertraglichen Abmachungen mit den Subunternehmern, der Garantiegewährung und wegen Ablaufbehinderung nicht gestattet.

 

Rohbauänderungen

Rohbauänderungen nach Baubeginn können nicht mehr berücksichtigt werden.

 

Käuferausbauten

 

Die Käuferausbauten werden vom Käufer direkt mit der Bauleitung bemustert und bestellt. Die Ausführung von Käuferwünschen wird nur ausgeführt, wenn die schriftliche Zusage des Käufers erfolgt ist.

Grundsätzlich erhält die Käuferschaft nach erfolgter Bemusterung eine detaillierte Offerte, auf welcher ebenfalls alle Honorare wie Planungskosten Architekt, Haustechnik, Bauingenieur und Bauphysiker, Bauleitungsaufwand des Werkerstellers und Nebenkosten aufgeführt sind.

Für alle Zusatzarbeiten, Mehr- und Minderkosten, infolge Käuferwünsche werden für die Aufwendungen ein TU-Honorar von 7 % der Mehr- und Minderkosten in Rechnung gestellt.

Die Startsitzung, erste Käuferbesprechung im Umfang von zwei Stunden mit dem Architekten löst keine Planer-Honorare aus. Diese ist im Wohnungskauf inbegriffen. Weitere Aufwendungen von Architekten und Fachplaner werden in Rechnung gestellt.

Bemusterungsaufwand und Planungsarbeiten mit eventuellem Beizug von Spezialisten (Architekten, Fachingenieure: Statik, Haustechnik, Bauphysik etc.) werden dem Käufer bei der Freigabe der Käuferausbauten angezeigt und müssen zusätzlich bestellt und separat bezahlt werden. 

 

Allgemeines

 

Mängel

 

Nicht unter die Mängelhaftung fallen Eigenleistungen des Käufers sowie Schäden, die nach der Bauabnahme durch höhere Gewalt, normale Abnutzung, mangelhaften Unterhalt, nicht sachgemässen Gebrauch, umweltbedingte Folgeerscheinungen oder durch Dritte - verursacht werden.

 

Nicht als Mängel gelten geringfügige Unvollkommenheiten (z.B. Haarrisse in Wände, Decken und Böden bis 0.7 mm, Verputz, Keramikplatten sowie bei Materialübergängen; unbedeutende Material-,Farbton- und Oberflächenunterschiede aus der Handwerksarbeit, Feuchtigkeits- und Salpeterspuren in den Untergeschossen), sofern sie den vertraglich vorgesehenen Gebrauch nicht wesentlich beeinträchtigen und den SIA Normentsprechung.

Die Ausführung von Weissputzflächen erfolgt nicht streiflichtfrei. Qualität 02.

 

Die in der SIA-Norm 385/1 und 385/2 Stand 2015 erwähnten Warmwasserausstosszeiten sind eine Empfehlung innerhalb der Norm und daher nicht verbindlich.

 

Sollten im Aussenbereich Zement- oder Granitplatten verlegt werden, wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei den Granitplatten um ein Naturprodukt handelt und diese somit kein homogenes Erscheinungsbild aufweisen und Verfärbungen irgendwelcher Art in Kauf genommen werden müssen.

 

Dies wird in den Garantieleistungen ausdrücklich wegbedungen.

Bei minimalen Setzungen im Bereich der Baugrubenauffüllung kann keine Garantie für das Ausebnen von Sitzplatz- und Wegbelägen übernommen werden. -­> Definition: Die Setzungen dürfen 3 Prozent der Aufschüttungshöhe nicht überschreiten.

 

Schallschutz

Die Anforderungen gemäss SIA-Norm 181, (Schallschutz im Hochbau, Ausgabe 2006) werden, wenn immer möglich eingehalten.

 

Eigenleistungen und Käuferausbauten sind ebenfalls gemäss den erhöhten Anforderungen zu planen und zu realisieren. Einbauten, die schallschutztechnisch Einfluss auf weitere Wohneinheiten haben (Whirlpool-Wannen, Einbauten in Decken- und Bodenkonstruktionen, Installationen in Wohnungstrennwänden etc.) sind durch den Bauphysiker und wenn nötig durch den Bauingenieur vor der Ausführung zu prüfen beziehungsweise freizugeben und nach erfolgter Ausführung mit einer Schallmessung abnehmen zu lassen (Messprotokoll an den Werkersteller).

Die Aufwendungen von Bauphysiker, Bauleitung und Planung gehen zulasten des Käufers.

 

Bei Sanierungen können die SIA 181 Anforderungen nur bedingt, wenn überhaupt eingehalten werden.

 

Feuchtigkeitshaushalt in Neubauten

Wohngeschosse

Neubauten werden grösstenteils mit mineralischen Baustoffen erstellt, welche für die Verarbeitung mit Wasser angemacht werden (Beispiel: Beton, Mauerwerksmörtel, Unterlagsböden, Gipsverputz etc.). Ein Teil des Wassers wird chemisch gebunden, ein Teil der Restfeuchtigkeit wird im Verlauf der ersten zwei Jahre langsam austrocknen. Diese Feuchtigkeit wird an die Raumluft abgegeben und als Baufeuchtigkeit wahrgenommen. Damit sie nicht zu Schäden führt, werden bauseits nötige

 

Gegenmassnahmen ergriffen (technische Austrocknungszeiten, behördliche Wartezeiten zwischen verschiedenen Bauphasen, Feuchtigkeitsmessungen, Lüften etc.).

 

Der verbleibenden Baufeuchtigkeit muss von den Eigentümern mit vermehrtem und richtigem Lüften begegnet werden. Der Werkersteller orientiert vor Bezug mittels Merkblattes „richtig Lüften".

 

Untergeschoss

Die Kellerräume im Untergeschoss sind nicht beheizt. Durch den Kontakt mit dem umliegenden Erdreich sind diese Räume auch im Sommer relativ kühl. Die in den Keller gelangende warme und feuchte Aussenluft wird dort abgekühlt. Obwohl der absolute Wassergehalt der Luft (ca. 13 g/m3) nicht ansteigt, kann die relative Feuchtigkeit im Sommer bis zu 85% betragen. Der Feuchtigkeitsgehalt dieser Luft wird an den kühlen, erdberührten Aussenbauteilen noch gesteigert und kann empfindliche Lagergüter beschädigen.

 

Dieser Vorgang ist physikalisch bedingt und stellt keinen Baumangel dar. Alle Keller sind ohne spezielle Massnahmen (Entfeuchter) nur zur Lagerung von nicht organischen und unempfindlichen Waren geeignet.

 

Massnahmen im Untergeschoss

Benutzerseitig muss darauf geachtet werden, dass die Luftzirkulation nicht behindert wird und alle eingelagerten Güter zur Aussenwand und zum Boden einen Abstand von 5 cm halten. Offene Gestelle sind besser geeignet als geschlossene Schränke. Nicht in den Keller gehören Papier, Textilien, Lederwaren, Fotoalben etc. Für die Lagerung von empfindlichen Gütern muss der Raum mit einem Entfeuchtungsgerät oder einem Wäschetrockner (Secomat) ausgestattet werden. Für den Erwerb, Betrieb und Unterhalt (Kondensatbehälter leeren etc.) eines solchen Geräts ist der Benutzer verantwortlich.

 

Bodenbeläge in Wohnungen

Natursteinbeläge, Parkettbeläge

Beim Einbau von Natursteinbelägen (z.B. Granitböden, Schieferböden etc.) und bei Parkettböden ist die Aufbaustärke während dem Rohbau der Bauleitung mitzuteilen. Eventuelle Grundierungen, Dampfsperren, Haftbrücken, Kittfugen, spezielle Oberflächenbehandlungen (versiegeln, ölen, imprägnieren etc.) sowie Material während der Bauzeit (Floorliner und/oder Pavatex) sind bei der Bestellung mitzuordern.

 

Parkettbeläge

 

Über Eigenschaften von Parkettbelägen und das Verhalten von Parkettoberflächen (Bodenheizung, Luftfeuchtigkeit etc.) verweisen wir auf die Merkblätter des ISP (Interessengemeinschaft der Schweizerischen Parkett-Industrie), bei Parkett aus Buche und kanadischem Ahorn insbesondere auf das Merkblatt ISP Nr. 6. Für Parkett aus Hölzern mit sehr tiefem PH-Wert gelten spezielle Richtlinien, welche von Fall zu Fall individuell zwischen Käufer, Parkettunternehmer und Werkersteller vereinbart

 

werden müssen. Bei Boden- und Wandbelägen wird keine Rückvergütung ausbezahlt, wenn die Budgetbeträge nicht aufgebraucht werden.

 

Garantie

Die Verkäuferschaft leistet die üblichen Garantien nach SIA Norm 118.

 

Landolt + Co. AG

Totalunternehmung RDN
Schaffhauserstrasse 10

8451 Kleinandelfingen

 

www.landolt-rdn.ch

immo@landolt-rdn.ch

052 305 29 69